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Urauffühung von David Philip Heftis Mormorando im Livestream

In einem Livestream-Konzert am 13. April 2021 um 19:30 Uhr wird David Philip Heftis Mormorando – Musik für Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott von den Swiss Chamber Soloists Felix Renggli, Emanuel Abbühl, Stojan Krkuleski und Sergio Azzolini uraufgeführt. Des Weiteren wird im Konzert auch Bachs Ricercare a 6 in Heftis Bearbeitung für Bläser gespielt sowie Mozarts Gran Partita von den Mitgliedern der Swiss Chamber Academy.
Das Konzert kann man sich hier ansehen.

VIAMOZART
13. April 2021, 19:30 Uhr
Bach: Ricercare a 6 – Bearbeitung für Bläser von David Philip Hefti
Hefti: Mormorando – Musik für Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott
– URAUFFÜHUNG
Mozart: Gran Partita in B-Dur mehr lesen weniger

Light and Shade – neue CD von David Philip Hefti

David Philip Hefti und das Amaryllis Quartett präsentieren auf der CD „Light and Shade“ Ersteinspielungen von drei Werken Heftis für Streichquartett und Solisten. Am 18. März 2021 erscheint die Aufnahme bei NEOS; im Mai wird die CD auf allen digitalen Kanälen verfügbar sein.

„Light and Shade“ entstand aus einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Amaryllis Quartett und Hefti und ist gleichzeitig das erste gemeinsame CD-Projekt:

An durchsichtigen Fäden – für Mezzosopran und Streichquartett auf ein Gedicht von Kurt Aebli aus 2018 ist dem Amaryllis Quartett und der Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling gewidmet; Uraufführung April 2018 in Lübeck

Concubia nocte – Musik zur zweiten Nachtwache (Streichquartett Nr. 5) aus 2018; Uraufführung Oktober 2018 im Kloster Engelberg mit dem Merel Quartett

Danse interstellaire – Trauermusik für Bassettklarinette und Streichquartett aus 2014 mit dem Amaryllis Quartett und Bernhard Röthlisberger an der Bassettklarinette, ist David Philip Heftis Mutter gewidmet; Uraufführung Oktober 2015 im Schloss Schwetzingen mit Nikolaus Friedrich und dem Amaryllis Quartett

„Die langjährige Zusammenarbeit mit dem Amaryllis Quartett gehört zu den beglückendsten Verbindungen meiner bisherigen Laufbahn. Die vier Musiker*innen kombinieren die analytische Durchdringung der Werke mit einer emotionalen Herangehensweise an die Musik und gehören dadurch – in meinen Ohren – zu den besten Streichquartetten der Gegenwart. Dass unsere Partnerschaft durch die erste gemeinsame CD „Light and Shade“ gekrönt wird, freut und ehrt mich besonders.“ David Philip Hefti mehr lesen weniger

David Philip Hefti dirigiert das Musikkollegium Winterthur

Der Komponist und Dirigent David Philip Hefti wird am Freitag 29. Januar 2021 das Musikkollegium Winterthur in einem Hauskonzert dirigieren. Neben Mozart stehen auch Heftis eigene Kompositionen auf dem Programm so auch die Uraufführung seines Werkes Cantabile – Konzert für Viola und Orchester, eine Auftragskomposition des Musikkollegiums Winterthur aus dem Jahr 2019. Mit dem Orchester und auch dem Solisten des Abends Jürg Dähler verbindet Hefti schon eine lange Freundschaft.

Überblick über das Konzert:
29. Januar 2021, 19:30 Uhr, Streaming Konzert
Mozart: Sinfonie Nr. 1 Es Dur
Hefti: Cantabile – Konzert für Viola und Orchester (UA)
* * * * *
Hefti: Adagietto für Streichorchester
Mozart: Sinfonie Nr. 25 g-Moll

Mehr Infos zum Hauskonzert und zu Tickets erhalten Sie hier. mehr lesen weniger

Supersonic Award für Die Schneekönigin

Die CD von David Philip Heftis zweitem Musiktheater Die Schneekönigin wurde im November 2020 mit dem Supersonic Award ausgezeichnet.

Rezensent Uwe Krusch vom Pizzicato-Magazin schreibt:

Dem Märchen Die Schneekönigin des dänischen Dichters Hans Christian Andersen folgt diese musikalische Geschichte auf ein Libretto von Andreas Schäfer. David Philip Hefti hat die Musik komponiert. Die Erstaufführung vom Auftrag gebenden Tonhalle Orchester Zürich liegt nun aufgezeichnet vor.

Die Erzählung handelt von einem kleinen Mädchen, das seinen von der Schneekönigin entführten langjährigen Spielgefährten sucht. Wie viele andere Märchen aus Andersens Feder thematisiert auch dieses das kleine Glück der einfachen Leute in humorvoller und ironischer Weise. Die Suche des Mädchens spielt sich in traumartigen Szenerien ab, in denen sie auf diverse Gestalten trifft, bis sie den Gesuchten mit ihren Tränen erlöst.

Obwohl Hefti mit moderner Tonsprache inklusive mikrotonalen Elementen arbeitet, entfaltet diese Musik eine mehr als ansprechende Klanglandschaft. Das mag auch daran liegen, dass man den gesungenen bzw. gesprochenen Worten lauscht und die Musik eher als Stimmungen beleuchtende und charakterisierende Komponente denn als selbständiges Element wahrnimmt, so dass sie im Verbund mit den Stimmen eine eher verzaubernde als verstörende Wirkung entfaltet. Dazu trägt auch das engagierte und die Köstlichkeiten der Partitur auslotende Spiel des Tonhalle Orchesters aus Zürich unter Leitung des Komponisten bei.

Mojca Erdmann füllt als Sängerin die vier ihr zugeordneten Rollen, insbesondere die der Schneekönigin, mit Intensität und klarer Strukturierung, ohne stimmlich angestrengt zu wirken. Die Sprecher, in jeweils zwei Rollen, Delia Meyer vor allem als Gerda und Max Simonischek als Kay, gelingen Gestaltungen, die die traumhaften und auch etwas surrealen Szenen ausdrucksstark vermitteln. So haben Komponist und Librettist eine wunderbar märchenhafte Grundlage geschaffen, die von den Interpreten ansprechend umgesetzt wird.
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TERMINE

Komponistenkolloquium mit David Philip Hefti

Kompositionswettbewerb "Festival Liederfrühling"
Mitglied der Jury

*Wegen Coronavirus abgesagt*

NEUERSCHEINUNGEN

Media nox (2019) +

Musik zur dritten Nachtwache für Flöte und Orchester

Cantabile (2019) +

Konzert für Viola und Orchester

Concubia nocte (2018) +

Musik zur zweiten Nachtwache
(Streichquartett Nr. 5)

Die Schneekönigin (2018) +

Eine musikalische Erzählung für Sopran, 2 Sprecher und Orchester