Uraufführung von David Philip Heftis Chorwerk Mutata vox
Uraufführung am 4. Juni 2026 in Winterthur mit den Zurich Chamber Singers unter der Leitung von Christian Erny – Folgeaufführungen in der Elbphilharmonie Hamburg und im Sendesaal Bremen
Am Donnerstag, 4. Juni 2026, erlebt das neue A-cappella-Chorwerk Mutata vox von David Philip Hefti seine Uraufführung. Die Zurich Chamber Singers unter der Leitung ihres Gründers und künstlerischen Leiters Christian Erny präsentieren das Werk im Festsaal Liebestrasse in Winterthur im Rahmen des Konzertprogramms Earth Seen from Above. Bereits am darauffolgenden Tag steht eine Aufführung in der renommierten Elbphilharmonie Hamburg auf dem Programm, bevor das Werk am 6. Juni im traditionsreichen Sendesaal Bremen erklingt.
Mutata vox entstand als Kompositionsauftrag für die Zurich Chamber Singers und ihren Dirigenten Christian Erny. Das neue Werk fügt sich in die intensive Zusammenarbeit des Ensembles mit zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten ein und bildet einen Höhepunkt der Saison 2025/26, die unter dem Leitgedanken „Metamorphosis“ steht. Im Zentrum der Saison steht die künstlerische Auseinandersetzung mit Wandel und Verwandlung – Themen, die auch Heftis neues Werk prägen.
Mit den Folgeaufführungen in zwei der bedeutendsten deutschen Konzertstätten erhält die Uraufführung eine aussergewöhnliche internationale Ausstrahlung. Die Einladung in die Elbphilharmonie Hamburg unterstreicht die hohe Reputation der Zurich Chamber Singers, die sich in den vergangenen Jahren als eines der profiliertesten professionellen Vokalensembles der Schweiz etabliert haben. Der Auftritt im Sendesaal Bremen setzt die Konzertreise unmittelbar fort und bringt Mutata vox innerhalb weniger Tage einem internationalen Publikum nahe.
Weitere Informationen
Informationen zur Uraufführung in Winterthur finden Sie hier.
Informationen zum Konzert in Hamburg finden Sie hier.
Informationen zum Konzert in Bremen finden Sie hier.
Informationen zum Werk Mutata vox finden Sie hier.
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Uraufführung von David Philip Heftis neuem Liederzyklus Rottot bei LIEDBasel
Im Rahmen des Festivals LIEDBasel gelangt am Samstag, 30. Mai 2026, im Musik- und Kulturzentrum Don Bosco in Basel die Uraufführung von David Philip Heftis neuem Liederzyklus Rottot für Bariton und Klavier zur Aufführung. Das Werk entstand als Kompositionsauftrag von LIEDBasel und wurde für den Bariton Jonathan McGovern und die Pianistin Judit Polgar geschrieben.
Rottot basiert auf Gedichten von Dragica Rajcic Holzner aus ihrem Band Halbgedichte einer Gastfrau. Die Texte zeichnen sich durch eine bewusst verschobene Orthographie und Grammatik aus. Sprache erscheint hier nicht als fehlerhaftes, sondern als widerständiges Material, das Fragen nach Zugehörigkeit, Identität und Weltbezug aufwirft. Heftis Komposition versteht sich dabei nicht als illustratives Vertonen der Gedichte, sondern als musikalische Auseinandersetzung mit ihren emotionalen und existenziellen Spannungsfeldern.
Die fünf Lieder des Zyklus – Welche Unterschied?, So etwas wie Rat, Rotlicht, Naturliche Sache sowie Der Welt und Ich oder wie man mich Entwelttet – führen durch unterschiedliche Zustände von Entfremdung und Nähe, Verletzlichkeit und Behauptung. Die Baritonstimme bewegt sich dabei über einen aussergewöhnlich weiten Ambitus, vom tiefen Strohbass bis in falsettartige Höhen. Das Klavier tritt als gleichwertiger Partner auf: klanglich vielschichtig, virtuos und geprägt von markanten harmonischen Kontrasten.
Mit Rottot setzt David Philip Hefti seine intensive Beschäftigung mit der Verbindung von Sprache und Musik fort. Die aussergewöhnliche Sprachwelt von Dragica Rajcic Holzner eröffnet dabei einen poetischen Raum, in dem sich gesellschaftliche Erfahrung, persönliche Identität und klangliche Imagination auf vielschichtige Weise begegnen. Die Uraufführung bei LIEDBasel markiert einen weiteren Beitrag zur zeitgenössischen Erweiterung des Kunstliedrepertoires.
Weitere Informationen zum Konzert finden Sie hier.
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Uraufführung von David Philip Heftis Im Streiflicht mit dem Zürcher Kammerorchester
Das Zürcher Kammerorchester präsentiert die Uraufführung des neuen Werks „Im Streiflicht – Nachklänge für Streichorchester“ (2026) von David Philip Hefti. Die Komposition ist für Streichorchester komponiert und wird erstmals am 5. Mai 2026 um 19:30 Uhr in der Tonhalle Zürich der Öffentlichkeit vorgestellt, gefolgt von einem weiteren Konzert am 6. Mai 2026 um 19:30 Uhr im Theater Chur. Das Werk entfaltet eine vielschichtige Klanglandschaft, in der Nachklänge, Resonanzen und feine Lichtbrechungen im Zentrum stehen. Klangliche Schichten überlagern sich, treten hervor und verblassen, wodurch ein musikalischer Raum entsteht, der von subtilen Übergängen und changierenden Perspektiven geprägt ist.
Die Uraufführung erfolgt durch das Zürcher Kammerorchester unter der Leitung von Willi Zimmermann. In enger Verbindung mit der spezifischen Klangkultur des Ensembles entwickelt das Werk ein differenziertes Spektrum an Farben und Texturen, das zwischen Transparenz und Verdichtung oszilliert. „Im Streiflicht“ versteht sich als Reflexion über das Nachwirken von Klang im Raum und über die Wahrnehmung von Zeit als schwebenden, sich stetig wandelnden Prozess.
Dienstag, 5. Mai 2026, 19:30 Uhr, Tonhalle Zürich
Mittwoch, 6. Mai 2026, 19:30 Uhr, Theater Chur
Weitere Informationen und Tickets finden Sie hier für Zürich und Chur.
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Uraufführung von David Philip Heftis Aus Licht gewoben @ Elbphilharmonie
Am 2. März 2026 erklingt in der Elbphilharmonie Hamburg erstmals die neue Komposition Aus Licht gewoben – Reflexionen für Violine und Violoncello von David Philip Hefti. Das Werk wurde eigens für die beiden herausragenden Musikerpersönlichkeiten Hellen Weiß (Violine) und Gabriel Schwabe (Violoncello) geschrieben, die es an diesem Abend zur Uraufführung bringen.
Aus Licht gewoben entfaltet einen vielschichtigen Dialog zwischen den beiden Streichinstrumenten. In fein differenzierten Klangfarben, schillernden Texturen und dichten motivischen Verflechtungen entsteht ein musikalisches Gewebe, das von Transparenz und Intensität zugleich geprägt ist. Licht erscheint hier nicht als bloße Metapher, sondern als kompositorisches Prinzip: Strahlende Obertonspektren, fragile Linien und energetische Verdichtungen durchziehen das Werk und formen einen Spannungsbogen von großer poetischer Kraft.
Die enge künstlerische Zusammenarbeit mit Hellen Weiß und Gabriel Schwabe war Ausgangspunkt und Inspiration für die Komposition. Beide Musiker zählen zu den profiliertesten Interpreten ihrer Generation und stehen für interpretatorische Präzision, Ausdruckstiefe und klangliche Raffinesse – Qualitäten, die in Aus Licht gewoben auf besondere Weise zur Geltung kommen.
Mit der Uraufführung in der Elbphilharmonie Hamburg erhält das Werk seinen ersten öffentlichen Resonanzraum in einem der bedeutendsten Konzertsäle Europas. Die Premiere markiert einen weiteren wichtigen Akzent im zeitgenössischen Kammermusikschaffen von David Philip Hefti.
Weitere Informationen zum Werk finden Sie hier.
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David Philip Hefti @ Pierre Boulez Saal Berlin
Am 6. Dezember 2024 präsentiert das Streichquartett der Staatskapelle Berlin das sechste Streichquartett Fünf Szenen für Gustav von David Philip Hefti im Pierre Boulez Saal Berlin. Die «Fünf Szenen für Gustav» wurden als Präludien zu Gustav Mahlers fünf «Rückert-Liedern», in Heftis Bearbeitung für hohe Stimme und Streichquartett, komponiert. In diesem Konzert werden Heftis sechstes Quartett und sein Mahler-Arrangement, wie ursprünglich vorgesehen, im Wechsel aufgeführt werden. Solistin ist die Sopranistin Mojca Erdmann.
Mit Wolfram Brandl, Primarius des Streichquartettes der Staatskapelle Berlin, pflegt Hefti seit seiner Zusammenarbeit mit dem Scharoun Ensemble eine junge, aber intensive Künstlerfreundschaft, die auf der erfolgreichen Uraufführung seines Oktettes «Des Zaubers Spuren» beim Zermatt Music Festival basiert und anlässlich des Konzertes zum 40jährigen Jubiläum des Scharoun Ensembles in der Berliner Philharmonie im September 2023 zur deutschen Erstaufführung kam.
Alle Infos finden Sie hier.
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